Mit einem 96:76-Auswärtssieg beim USC Freiburg haben die Heilbronn REDS den Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2026/27 gelegt.
In der intensiv geführten Partie zeigten die Gastgeber von Anfang an, dass sie aus der deutlichen 79:95-Niederlage im Finale des REDS Cup gelernt hatten, weshalb sie ihre Gäste vor allem körperlich unter Druck setzten. Doch Coach Goran Mijic hatte sein Team perfekt auf die Spielweise des Gegners eingestellt.
Die REDS steckten vor der harten Gangart der Freiburger nicht zurück. Sie arbeiteten aggressiv gegen den Ball, spielten ihre individuelle Klasse aus und lagen zur Halbzeit mit 47:39 in Führung. Von Minute zu Minute fanden sie sich in dem körperlich äußerst fordernden Spiel besser zurecht und bauten ihren Vorsprung stetig aus. Nach drei Vierteln lagen die Mannen um den mit 30 Punkten erfolgreichsten Werfer Marques Charlton bereits mit 74:59 in Front.
„Die Jungs haben jedes Element unseres vorbereiteten Spielplans umgesetzt und alles gegeben“, strahlte Goran Mijic, nachdem seine Mannschaft auch im Schlussabschnitt das Spiel kontrolliert und das vierte Viertel mit 22:17 für sich entschieden hatte.
„Ich denke, dass wir momentan die bessere Mannschaft als Freiburg sind, und das haben wir auf dem Platz gezeigt. Wir waren aggressiver gegen den Ball, schneller im Umschaltspiel und haben besser geworfen. Die individuellen Aufgaben wurden sehr gut erfüllt. Im Teamspiel haben einige Dinge noch nicht so gut funktioniert, und daran müssen wir weiterarbeiten. Aber ein Sieg ist ein Sieg, und letztendlich zählen die zwei Punkte“, so der Coach weiter.
Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) geht es mit einem Auswärtsspiel bei den Croatia Hawks in Stuttgart weiter, ehe am 4. Oktober (17 Uhr) das erste Heimspiel der Saison in der Mörikehalle gegen vamos! TSG Söflingen ansteht.
Die REDS spielten mit dieser Aufstellung:
Marques Charlton (30 Punkte), Simon Schmitz (17), Vedran Milicevic (17), Arnau Lopez Gomez (15), Denis Schnakenberg (5), Nils Maisel (5), Ilija Lakic (4), Michael Hartig (3), Vassili Gatzoris, Dariusz Blank, Sinisa Cibula, Elia Malicki.
