Heilbronn REDS Allgemein REDS starten beim USC Freiburg

REDS starten beim USC Freiburg


Fünf Monate Offseason sind zu Ende – am Samstag um 20 Uhr starten die Heilbronn REDS mit einem Auswärtsspiel beim USC Freiburg in die Saison 2026/27.

Anders als im vergangenen Jahr kann Headcoach Goran Mijic mit einem eingespielten Team ins Rennen gehen. Der einzige Abgang von Tim Klein, der eine Basketballpause einlegt, konnte mit den Neuzugängen Ilija Lakic, Elia Malicki und Franky Aunitz mehr als kompensiert werden. Dazu kommen noch einige Nachwuchsspieler aus der Jugend der Neckarsulm Lions, die mit einer Doppellizenz bei den REDS auflaufen können.

„Bei den Neuzugängen sehe ich großes Potenzial. Ilija und Elia haben sich gut integriert. Franky wird erst Anfang Oktober zum Team stoßen, wird aber auch eine wichtige Säule sein“, sagt Goran Mijic. „Natürlich brauchen neue Spieler Zeit, um ihre Rolle zu finden, aber ich bin überzeugt, dass sie uns helfen werden.“

Eine Verstärkung, so Mijic weiter, sei für ihn nicht unbedingt nur ein Spieler, der in jedem Spiel 20 Punkte erzielt. „Eine Verstärkung ist auch ein Spieler, der zuverlässig trainiert, seine Rolle annimmt und der Mannschaft auch mit wenigen Minuten auf dem Feld helfen kann. Genau solche Spieler machen ein Team stärker.“

Zum Saisonstart geht es mit dem USC Freiburg ausgerechnet gegen den Gegner, den man im Finale des REDS Cup deutlich mit 95:79 besiegt hatte. Doch Goran Mijic warnt: „Der USC Freiburg, den wir im Finale gesehen haben, wird nicht derselbe Gegner sein, den wir am Samstag treffen werden. Es ist eigentlich nur der gleiche Trainer und die gleiche Trikotfarbe. Ansonsten wird das eine deutlich stärkere, eingespielte Mannschaft sein, die man in keinem Fall unterschätzen darf.“

Natürlich möchte der 39-Jährige mit einem Sieg in Freiburg die Grundlage für eine erfolgreiche Saison legen. Wohin die 26 Spiele seine REDS führen sollen, lässt er jedoch offen: „Ich habe keine konkreten Saisonziele ausgegeben. In dieser Liga hängen Erfolg und Misserfolg oft von Faktoren ab, die man nur bedingt beeinflussen kann. Verletzungen, Ausfälle und die Verfügbarkeit der Spieler spielen eine große Rolle. Ich komme aber immer in die Halle, um zu gewinnen. Wir haben 26 Spiele, ich will 26 Spiele gewinnen. Ich mache das alles nicht, damit wir um Platz zehn spielen. Wenn wir komplett sind, können wir mit jeder Mannschaft in dieser Liga mithalten und durchaus auch mal von einem Aufstieg träumen, auch wenn ich diesen momentan noch nicht sehe.“

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